Lange Zeit war nicht klar, ob wir dieses Jahr nach Mallorca gehen können oder nicht. Aufgrund der Aschewolke des Vulkans Eyjafjallajökul war der Flugverkehr bis einen Tag vor unserem Abreisetermin gesperrt. Schlussendlich standen meine Eltern und ich am Mittwochmorgen überglücklich am Flughafen Mulhouse und konnten die Reise antreten.
Die ersten zwei Tage waren sehr regnerisch, sodass sich das Training hauptsächlich auf das Laufen, Schwimmen und den Kraftraum beschränkte. Glücklicherweise änderte sich das Wetter schlagartig und so konnten unsere Radferien am Samstag beginnen. Nach dem ersten sonnigen Tag stiessen mein Bruder Andi, sein Kollege Joni und mein Freund Pascal dazu. Somit konnten wir nun zu sechst die Insel auf unserem Rad unsicher machen. :-)
Nach zwei Wochen, vielen Radkilometern und sehr schönen Touren, flogen wir alle zusammen am vergangenen Mittwoch wieder nach Hause.
Ich konnte beinahe täglich 5-7 Stunden trainieren (resp. auf dem Sattel sitzen), wobei sich mein Körper immer wieder gut erholte. Dies stimmt mich betreffend meiner Grundlage äusserst positiv. Nun lege ich in den nächsten 2-3 Wochen mein Augenmerk wieder vermehrt auf das Laufen und Schwimmen und werde allmählich die Intensität der Trainings steigern. Somit sollte ich am 6. Juni bereit sein für den Halbironman Rapperswil, um da ein gutes (Trainings-)Rennen abzuliefern.

